Historisch wurden Grenzen vor Einführung von Grenzsteinen bevorzugt mit markanten, langlebigen Baumarten markiert, die auch als Malbäume, Lachbäume („Lache“ = Zeichen) oder Grenzbaum bezeichnet wurden. Die Baumwahl war standortabhängig.
Im Großherzogtum Hessen dienten vor der flächendeckenden Einführung von Grenzsteinen vor allem markante, langlebige Baumarten als natürliche Grenzmarkierungen (Grenzbäume).
Dabei handelte es sich typischerweise um die folgenden Baumarten:
Stiel-Eichen
Wegen ihres harten Holzes und der extremen Langlebigkeit oft an wichtigen Eckpunkten gepflanzt.
Linden
Winter- und Sommerlinde: Häufig als Dorfgrenzen oder für Marktplatzgrenzen oder auch als Gerichtslinde genutzt.
Rosskastanien
Rotbuche
Wurde in zusammenhängenden Waldgebieten zur Markierung von Forstgrenzen verwendet, da ihre glatte Rinde sich ideal zum Einkerben von Zeichen eignete.
Eschen
Schwarz-Pappel (populus nigra)
Bestand stark gefährdet! (Rote Liste)
In den Fluren rund um Bad Vilbel haben sich einige dieser historischen Grenzmarkierungen erhalten, die wir Ihnen auf dieser Seite vorstellen.
(In Kürze mehr dazu.)
ÜBERSICHTSKARTE: (folgt in Kürze)
